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Resin-Drucker kaufen: Welches Resin brauchst du?

Für Miniaturen und feine Details: So wählst du einen Resin-Drucker und das passende Resin und arbeitest sicher damit.

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Kurz gesagt: Ein Resin-Drucker (MSLA/LCD) lohnt sich, wenn du kleine Teile mit viel Detail drucken willst, etwa Miniaturen oder Schmuck. Achte auf das Bauvolumen und die Pixelgröße des Displays und wähle das Resin nach dem Einsatz: Standard für die meisten Modelle, ABS-ähnlich oder zäh für stabilere Teile, wasserwaschbar, wenn du kein Isopropanol verwenden möchtest. Plane Waschen, Nachhärten und sicheres Arbeiten ein.

Dieser Ratgeber geht tiefer auf Resin ein. Willst du zuerst wissen, ob du überhaupt einen Resin-Drucker brauchst oder ob ein FDM-Drucker besser passt, lies den Ratgeber zur Wahl des 3D-Druckers (nur auf Niederländisch und Englisch). Nozzla testet keine Drucker oder Resins; die Fakten stammen aus den Herstellerangaben.

Wann Resin statt Filament?

Ein FDM-Drucker schmilzt Filament und legt es Schicht für Schicht ab. Ein MSLA-Resin-Drucker lässt UV-Licht durch ein LCD-Display scheinen und härtet so eine ganze Schicht flüssiges Harz auf einmal aus. Dadurch lassen sich feine Details und glatte Oberflächen leichter erreichen. Resin passt zu Miniaturen für Tabletop-Spiele, Schmuck, Dental- oder Modellbauteilen und anderen kleinen Objekten.

FDM ist praktischer für größere Objekte, Gebrauchsteile und wenn du wenig Nachbearbeitung willst. Ein Resin-Druck muss gewaschen und nachgehärtet werden, und das Harz erfordert Vorsicht.

Ein Resin-Drucker härtet eine ganze Schicht flüssiges Harz auf einmal mit UV-Licht aus.

Bauvolumen und Display-Auflösung

Das Bauvolumen bestimmt, wie groß ein Objekt sein darf. Der Elegoo Mars 5 Ultra nennt 153 × 78 × 165 mm, der Elegoo Saturn 4 Ultra 16K 211 × 118 × 220 mm. Ein großes Format wie der Elegoo Jupiter 2 (laut Produktname 302 × 162 × 300 mm) braucht mehr Platz, mehr Resin und mehr Zeit pro Druck.

Die Auflösung steht im Namen: 9K, 12K oder 16K. Entscheidend ist die Pixelgröße in der XY-Ebene: Je kleiner der Pixel, desto feiner das Detail. Für den Photon Mono 4 Ultra (10K, 9024 × 5120 Pixel) gibt Anycubic eine XY-Auflösung von 17 × 17 µm an. Das K sagt nur, wie viele Pixel das Display hat; auf einem größeren Display sind die Pixel auch größer. Ein höheres K bedeutet daher nicht immer einen feineren Druck: Schau auf den angegebenen µm-Wert und auf das Format.

Die Schichthöhe (zum Beispiel 0,02 bis 0,15 mm beim Photon Mono 4 Ultra) bestimmt die Auflösung in der Höhe. Für Miniaturen ist ein kleiner Pixel meist wichtiger als ein großes Format.

Welches Resin für den 3D-Drucker?

Resin gibt es in mehreren Arten. Prüfe immer, ob das Resin zu deinem Druckertyp passt: Die meisten Hersteller nennen 405-nm-UV-Licht und LCD/MSLA-Drucker.

  • Standard-Resin ist die Allroundwahl für Miniaturen und Modelle. Hersteller bieten es in mehreren Farben an, etwa Grau, Schwarz oder transparent.
  • ABS-ähnliches Resin ist für stabilere, weniger spröde Teile gedacht. Für sein ABS-Like Resin Pro 2 nennt Anycubic eine Bruchdehnung von 35 bis 40 Prozent, Waschen in 95-prozentigem Isopropanol für mindestens 3 Minuten und 3 Minuten Nachhärten unter 405-nm-UV-Licht.
  • Wasserwaschbares Resin spülst du mit Wasser statt mit Isopropanol sauber. Elegoo schreibt, dass man Drucke ohne aggressive Chemikalien unter Wasser abspülen kann. Das erleichtert die Reinigung, aber das Harz reizt weiterhin, und das Spülwasser gehört nicht einfach in den Abfluss: Halte dich an die Angaben des Herstellers und das Sicherheitsdatenblatt.
  • Zähes oder flexibles Resin, etwa das Hard Tough Resin von eSun, ist für Teile gedacht, die einen Schlag oder eine Biegung aushalten müssen.
  • Geruchsarmes Resin, etwa das Creality PioCreat Low Odor. Geruchsarm heißt nicht, dass du nicht lüften musst.
  • Resin für 8K-Displays und höher: Manche Hersteller verkaufen Resin, das sie für hochauflösende Displays geeignet nennen. Lies die Belichtungszeiten, die der Hersteller für dieses Resin und deinen Drucker angibt; sie unterscheiden sich je nach Resin.

Passt ein Resin zu deinem Drucker? Anycubic schreibt, dass sein ABS-ähnliches Resin mit allen LCD/DLP-Druckern funktioniert, die bei 405 nm aushärten. Elegoo nennt sein wasserwaschbares Resin geeignet für die Serien Mars, Saturn und Jupiter.

Waschen und Nachhärten

Ein Resin-Druck kommt nass aus dem Drucker. Zuerst wäschst du das ungehärtete Harz ab, dann trocknest und härtest du unter UV-Licht nach. Bei normalem Resin wäschst du mit Isopropanol (IPA), bei wasserwaschbarem Resin mit Wasser. Für sein ABS-ähnliches Resin nennt Anycubic mindestens 3 Minuten Waschen in 95-prozentigem IPA und 3 Minuten Nachhärten unter 405 nm. Halte dich an die Zeiten des Resins, das du kaufst.

Eine Wasch- und Härtestation erleichtert das, aber die Hersteller geben die Zeiten in der Anleitung oder auf der Resin-Seite an; ein Behälter mit IPA und eine 405-nm-UV-Lampe funktionieren ebenfalls.

Sicherheit und Belüftung

Ungehärtetes Resin reizt die Haut und riecht stark. Hersteller raten, Nitrilhandschuhe zu tragen, in einem gelüfteten Raum zu arbeiten und Resin und Abfall so zu behandeln, wie es das Sicherheitsdatenblatt vorschreibt. Anycubic schreibt, dass ausgehärtetes Resin als Kunststoffabfall behandelt werden kann; ungehärtetes Resin ist etwas anderes. Gieße Resin nicht in den Abfluss. Halte Resin und Isopropanol außerhalb der Reichweite von Kindern und Haustieren.

FEP- und Release-Folie

Am Boden der Harzwanne liegt eine dünne Folie, die FEP- oder Release-Folie, durch die das UV-Licht scheint und von der sich der Druck löst. Sie verschleißt: Kratzer, Flecken oder Dellen führen zu misslungenen Drucken. Für den Photon Mono 4 Ultra nennt Anycubic eine neue Generation Release-Folie und eine Funktion, die ihre Lebensdauer verfolgt. Prüfe beim Vergleich, ob Ersatzfolie erhältlich ist und wie leicht sie sich wechseln lässt.

Preise vergleichen bei Nozzla

Preise unterscheiden sich je nach Shop und ändern sich. Bei Resin-Druckern und Resin vergleichst du dieselbe Ausführung bei mehreren Shops. Achte darauf, was im Karton ist: Manchmal sind Resin oder eine Waschstation dabei, manchmal nicht. Viele Resin-Drucker stammen von Elegoo, Anycubic und Creality.

Häufige Fragen

Welchen Resin-Drucker soll ich kaufen?

Das hängt davon ab, was du druckst. Für Miniaturen achte auf die Pixelgröße (µm) des Displays, für größere Objekte auf das Bauvolumen. Vergleiche dieselbe Ausführung bei mehreren Shops auf der Seite Resin-Drucker.

Welches Resin brauche ich?

Standard-Resin passt zu den meisten Modellen. Wähle ABS-ähnliches oder zähes Resin für stabilere Teile und wasserwaschbares Resin, wenn du mit Wasser waschen möchtest. Prüfe, ob das Resin bei 405 nm aushärtet und zu deinem Drucker passt.

Kann ich Resin einer anderen Marke verwenden?

Oft ja: Viele Hersteller nennen ihr Resin für alle 405-nm-LCD/DLP-Drucker geeignet. Halte dich an die Empfehlungen des Resin-Herstellers.

Brauche ich Handschuhe und Belüftung?

Ja. Hersteller empfehlen Nitrilhandschuhe und einen gelüfteten Raum. Lies das Sicherheitsdatenblatt des Resins.

Weiter stöbern

Nozzla testet selbst keine Maschinen. Dieser Ratgeber fasst zusammen, was die Hersteller angeben.

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